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Infrastrukturplanung mit MES master® – Investitionskosten optimieren und Betriebskosten senken

Sie planen Ihre Produktionsanlage zu erweitern oder zu verändern, möglicherweise in Verbindung mit einem Neubau oder Umzug. Als Werksleitung/Betriebsleitung stehen Sie vor anspruchsvollen und vielfältigen Aufgaben:

  • Planung (ganzheitlich)
  • Optimierung plus Automatisierung
  • Überwachung und Steuerung

MES master® bietet alle Planungsleistungen für Produktionsstandorte – im Bereich Kunststoffindustrie, Verpackungsindustrie oder Textilindustrie.

Um der Komplexität der Planungsaufgaben Rechnung zu tragen, gliedern wir die Infrastrukturplanung als einen eigenständigen Planungsbereich aus. Als vollstufiger Dienstleister führt MES master® auch den anschließenden Infrastrukturaufbau aus.

Kostensenkung durch Infrastrukturoptimierung in einem Textilproduktionsunternehmen

Produktion und Manufaktur waren auf 5 Geschossen ungünstig verteilt. Stark wachsende Produktionsfelder hatten keine Erweiterungsfläche.

Als Lösung wurde eine neue Produktionshalle auf einem angrenzenden Gelände angedacht. Durch die Optimierungseffekte sollten sich die Investitionskosten in wenigen Jahren amortisieren.

Ergebnis der Infrastrukturplanung: 500.000 € Einsparpotenzial pro Jahr

MES master® hat eine Grundplanung erstellt zur Neuorganisation der Produktion, Manufaktur, des Schneid- und Stanzbetriebes unter materialflusstechnischen Bedingungen. Ziel: Ermittlung der Optimierungseffekte

Einsparpotenziale (ermittelt durch)  
Einsparpotenzial Materialflussanalyse 194.000,00 €
Einsparpotenzial Stoffstromanalyse 184.600,00 €
Einsparpotenzial Schneiden 15.000,00 €
Einsparpotenzial Prüfbereich 25.000,00 €
Einsparpotenzial Synergie Personal 90.000,00 €
Gesamteinsparpotenzial pro Jahr 508.600,00 €

Mit einem Gesamteinsparpotenzial von über 500.000 € pro Jahr amortisiert sich die neue Produktionshalle innerhalb von ca. 5–6 Jahren. 80% des Einsparpotenzials ließen sich sogar ohne den Bau einer neuen Produktionshalle realisieren!

Infrastrukturplanung beginnt mit Fragen:

  • Wie viel Infrastrukturausstattung/Betriebstechnik und technische Leistung (min./max.) stehen Ihnen für die Produktion zur Verfügung (Anzahl, Volumen, Fläche, Transportfahrzeuge, Kessel, Silos usw.)?
  • Wie viel Infrastruktur und Betriebstechnik benötigt die Produktion?
  • pro Stunde, Tag, Woche, Monat, Jahr
  • im Sommer / im Winter
  • bei einer 5-Tage-Woche
  • bei einer 7-Tage-Woche
  • bei einem 2-Schicht-Betrieb
  • bei einem 3-Schicht-Betrieb
  • Welche Ausfallzeiten der Betriebstechnik kann die Produktion verkraften/akzeptieren?
  • Welche maximale Spitzenlast der Betriebstechnik ist erforderlich für einen ungestörten Produktionsbetrieb?
  • Wie viel Infrastruktur und Betriebstechnik benötigt indirekt der Verkauf (insbesondere wie viel Flexibilität)?

Wie startet man Infrastrukturoptimierungsprojekte?

Verändern Sie Ihre Produktionskapazität oder Ihre Produktpalette? Verbinden Sie die erforderlichen Anpassungen mit einer Infrastrukturoptimierung – mit diesen möglichen Zielsetzungen:

  • Reserven in der Infrastruktur freisetzen
  • Reduzierung von Betriebseinrichtungen
  • Optimierung der Betriebskosten

Eine Produktionsveränderung mit einer Infrastrukturoptimierung zu verbinden bietet zweifellos Einsparpotenziale. Wie geht man eine Infrastrukturoptimierung planvoll an?

1. Schwerpunkte/Teilbereiche priorisieren nach folgenden Kriterien:

  • Größte Veränderungssituation (z. B. Lagerhaltung)
  • Höchster Kostendruck (z. B. Energie, Rohstoffmengen)
  • Höchster Instandhaltungsstau (z. B. Klimaanlagen)
  • Technisch höchster Modernisierungsdruck (z. B. WHG-Bereiche, Automatisierung)

2. Überschaubare Teilprojekte starten

  • Immer nur 1 Teilprojekt mit Termin- und Aktivitätenplan
  • Ausreichend Zeit für die Grundplanung vorsehen (1–3 Monate)
  • Überzeugen der Geschäftsleitung (z. B. auf der Basis eines Angebotes)

3. Ablauf der Infrastrukturplanung:

Phase 1:

  • Zieldefinition
  • IST-Aufnahme
  • Vergleich Ist-Situation und Soll-Situation (Stand der Technik)
  • Auswertung der Aufnahme mit Dokumenten
  • Maßnahmenkatalog mit Wirtschaftlichkeitsbetrachtung

Phase 2:

  • Detailplanung
  • Umsetzung / Abwicklung
  •  Inbetriebnahme

Infrastrukturplanung/Infrastrukturoptimierung
– typische Leistungen von MES master®

  • Abfallsituation + Entsorgung
  • Abluftanlagenoptimierung
  • Beleuchtungsanalyse
  • Dampf- und Warmwassererzeugung
  • Drucklufterzeugung
  • Energieverbrauchsanalyse
  • Klimaanlagenbedarfsanalyse
  • Lagerbewegung
  • Materialflussanalyse
  • Produktionserweiterung
  • Produktionsreduzierung
  • Stromverteilung