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Produktionsverlagerung – technische und logistische Komplettlösungen weltweit

Sie wollen Ihre Produktion an einen anderen Standort verlagern und suchen ein praxiserfahrenes Team mit umfassendem Know-how für komplexe Aufgaben? Das Team von MES master® hat auch dafür die erforderlichen Kompetenzen – weltweit.

Für die Produktionsverlagerung gelten ähnliche Regeln wie für den Produktionsaufbau. Dazu kommen noch logistische und weitere Anforderungen. Alle Dokumentationen, Zeichnungen, Schaltpläne, Informationen usw. werden in gleicher Qualität und Detailgenauigkeit gebraucht wie bei einem Neubau.

Produktionsaufbau/Produktionsverlagerung – Aktivitäten- und Terminplan MES master® Produktionsaufbau/Produktionsverlagerung – Aktivitäten- und Terminplan

12 Arbeitsschritte sind erforderlich für einen erfolgreichen, termin- und kostensicheren Produktionsumzug:

Stufen der Werks-/Produktionsverlagerung

  • Planung
  • Demontagevorbereitung
  • Demontage
  • Reinigung/Entsorgung
  • Verpackung
  • Transport
  • Montagevorbereitung
  • Zwischenlagerung
  • Montage
  • Endreinigung
  • Inbetriebnahme
  • Produktionsstart/Einfahren

Details zu den Stufen der Verlagerung

Planungsschritte (allgemein)

  • Genehmigungen/Anträge
  • Bauteil/Infrastruktur (Lager, Labor, Instandhaltung usw.)
  • Brandschutz (baulich, technisch)
  • Nebenanlagen (Energie, Wasser, Luft, Kälte, Abluft, Klima usw.)
  • Materialfluss
  • Aufstellungsplan/Fundamente
  • Verlagerungszeit, Aktivitäten (Demontage, Montage)
  • Technische Prüfungen / Schulungen
  • Personal zur Produktionsschulung
  • Inbetriebnahme/Produktionsstart

Demontagevorbereitungsschritte

  • Versicherungen, Haftung
  • Demontagemannschaft (elektrisch, mechanisch) zusammenstellen
  • Werkzeuge, Hebezeuge, Stapler, Kräne
  • Container, Baustrom, Telefon, Fax, Heizung
  • Spedition, Transportgenehmigungen
  • Zwischenlagerplätze, Reinigungsplätze
  • Arbeitsschutzgenehmigungen (nachts, Wochenende)
  • Brandschutz-, Arbeitsschutzbedarf prüfen
  • Einweisung des Fachpersonals
  • Verpackungsmaterial vorbereiten
  • Dokumentation (Kennzeichnung, Packlisten usw.) festlegen
  • Entsorgungswege (Öle, Produkte, Metalle usw.) prüfen

Die Qualität der Demontagevorbereitung entscheidet über Termintreue, Arbeits-, Brand-, Umweltschutz und ist Grundlage für die Beherrschbarkeit des Gesamtrisikos für Lieferant und Kunden.

Demontage mit Reinigung und Entsorgung

  • Kennzeichnung der Anlagenteile
  • Überprüfung der Fundamentabmessungen mit Fundamentplänen
  • Energiefreimachung der Anlage (Strom, Öle usw.)
  • Entleeren der Versorgungsleitungen
  • Abklemmen der Elektrokabel
  • Abbau Elektro
  • Abbau Messtechnik
  • Sichern von Programmen der Steuerungstechnik
  • Abbau der mechanischen Teile mit Reinigung
  • Entsorgung der Reststoffe

Die Demontageleistung ist der einfache Teil der Verlagerung, doch:
Die Abbauqualität ist Grundlage für die funktions- und termingerechte Montage.

Verpackungs- und Transportschritte

Die Verpackungsart

  • Container
  • Paletten
  • Kisten
  • Folie

wird entschieden von der Transportart

  • LKW
  • Bahn
  • See
  • Flugzeug

Produktionsverlagerung - Verpackung MES master® Produktionsverlagerung - Verpackung

und von den Transportzielen

  • im Standort
  • innerhalb Deutschlands
  • in Übersee

Wichtig sind die Versicherungen, Haftung und Transportpapiere.

Produktionsverlagerung - Transport MES master® Produktionsverlagerung - Transport

Montagevorbereitungsschritte

  • Fundamentvorbereitung (Einmessen, Bauen)
  • Infrastruktur sichern:
    • Strom
    • Heizung
    • Kräne/Stapler
    • Lieferanten örtlich
    • Container
    • Telefon
    • Fax
    • Dolmetscher
    • Personal
  • Zwischenlagerplatz organisieren
  • Genehmigung einfordern
  • Versorgungssysteme vorbereiten (Strom, Wasser, Kälte, Luft)
  • Abfallentsorgung organisieren
  • Anpassungsmaßnahmen der verlagerten Anlage (Stahlbau, Rohrleitung, Kabel usw.)

Die wesentlichen Punkte der Montagevorbereitung sind die Anlagenfundamente, die Energieversorgung, die Genehmigungen und die Anpassungsarbeiten der verlagerten Anlage an die neue Umgebung.

Montageschritte

  • Stahlbaumontage
  • Elektroschaltschrankmontage
  • Komponentenmontage
  • Rohrleitungsmontage
  • Messtechnikmontage
  • Verkabelungsmontage
  • Anschluss an Schaltschränke
  • Anschluss der Versorgungssysteme
  • Anschluss der Abluftsysteme
  • Justieren und Nivellieren der Komponenten
  • Auffüllen der Systeme mit Öl, Schmierstoffe

Produktionsverlagerung - MontagevorbereitungMES master® Produktionsverlagerung - Montagevorbereitung

Die Montageleistung muss vollständig sein, d. h. alle Arbeiten von Mechanik, Elektro, Messtechnik, Steuerung müssen in der Form erfolgen, dass die Produktionsqualität der Anlage wieder das Niveau vor der Demontage erreicht.

Das Verlagerungsteam wählen wir zuerst nach seinen Montagefähigkeiten aus und dann nach den Demontagefähigkeiten.

Produktionsverlagerung - Anlagenaufbau MES master® Produktionsverlagerung - Anlagenaufbau

Schritte der Inbetriebnahme / Prüfungen / Schulungen

  • Prüfung der Sicherheitseinrichtungen
  • Funktionsprüfung der Einzelaggregate
  • Funktionsprüfung der Regler und Antriebe
  • Drehrichtungsprüfungen
  • Einstellen der pneumatischen und hydraulischen Einrichtungen
  • Prüfung des Signalaustausches
  • Inbetriebnahme der Anlage mit Produktionsmaterial
  • Optimieren der Regelungen und Steuerungen
  • Testen des Anfahren / Abfahren / der Schutzkriterien
  • Optimieren der Anlage, rezepturabhängig
  • Abnahmetest
  • Schulung und Einweisung des Betriebspersonals

Produktionsverlagerung – Inbetriebnahmevorbereitung MES master® Produktionsverlagerung – Inbetriebnahmevorbereitung

START OF PRODUCTION!

  • Termingerecht
  • Leistungsgerecht
  • Kostengerecht

Das Erbringen einer Full-Service-Leistung an allen Verlagerungsstufen bietet dafür Sicherheit und Gewähr.

Projektbeispiel: Produktionsverlagerung in China

MES hat eine Fabrik in China inklusive ihrer Nebenanlagen verlagert. Die Verlagerung der vorhandenen drei Ausrüstungsanlagen erfolgte einzeln und nacheinander. Als die erste verlagerte Anlage die Produktion wieder aufgenommen hatte, wurde die zweite Anlage verlagert usw. So wurde der Produktionsausfall minimiert. Gleichzeitig wurden anlagenspezifische Produktionsoptimierungen und Kapazitätserweiterungen vorgenommen.

Verlauf der Produktionsverlagerung:

  • Stufe 1:
    • Verlagerung der ersten Ausrüstungsanlage für die Kautschukindustrie inklusive Thermalölkessel und einer Mischerei
  • Stufe 2:
    • Verlagerung der zweiten Ausrüstungsanlage inklusive der dazugehörigen thermischen Nachverbrennungsanlage. Es wurden Produktionsoptimierungen durchgeführt.
  • Stufe 3:
    • Verlagerung der dritten Ausrüstungsanlage
    • Erhöhung der Ausrüstungsmenge um das Dreifache
    • Verdopplung der Produktionsgeschwindigkeit
    • Umstellung auf Thermalölheizung

Technische Daten:

  • Verlagerung ohne Produktionsunterbrechung
  • Optimierung des Materialflusses
  • Erweiterung der Produktionskapazität
  • Einbau einer neuen Brennertechnik in die TNV
  • Optimierung der Sicherheitstechnik
  • Optimierung der Bedienerfreundlichkeit
  • Einbau einer neuen Thermalölbeheizung
  • Einbau einer neuen Messtechnik