Ihr Partner für Risikobeurteilungen der Produktionsmaschinen nach Maschinenrichtlinie und nach DIN EN ISO 12100 mit vollstufigen Engineering- und Serviceleistungen

Risikobeurteilung der Produktionsmaschine nach Maschinenrichtlinie und nach DIN EN ISO 12100

Sicherheitskomponenten lassen sich auf Basis von Risikoanalysen definieren und mit kalkulierbarem Aufwand in die Anlage integrieren und erfüllen zuverlässig ihre Funktion

Hier ein Beispiel für die Sicherheitstechnik einer kompakten Maschine:

Aktion

Sicherheitskomponente

Stopp-Signal erfassen und senden Not-Halt-Taster
Abschaltsignal senden Sicherheitsschaltgerät
Sofortiges Abschalten Schütz
Unterbrochenen Betrieb anzeigen Signalsäule

Alle genannten Sicherheitskomponenten sind System-Bauteile, die zuverlässig funktionieren und leicht zu integrieren sind.

Ihr Ansprechpartner

Jürgen Kalb, Teamleiter Maschinensicherheit/Elektrotechnik
Jürgen Kalb
Teamleiter Maschinensicherheit/Elektrotechnik
+49 (661) 103-397
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Not-Halt und Sicherheitslichtschranke
MES Maschinen-Sicherheitstechnik: Not-Halt und Sicherheitslichtschranke unter Einhaltung der aktuellen Sicherheitsnormen
Integration der Sicherheitstechnik - mechanisch, elektrotechnisch und steuerungstechnisch
Kernkompetenz der Mehler Engineering + Service: Integration der Sicherheitstechnik - mechanisch, elektrotechnisch und steuerungstechnisch
Vollständiger Validierungs- und Dokumentationszyklus
Da die Mehler Engineering + Service auch als Maschinenbauer tätig ist, beherrschen die Maschinensicherheitsexperten den vollständigen Validierungs- und Dokumentationszyklus.

Schritt 1: Risikobeurteilung der Produktionsmaschine nach Maschinenrichtlinie und nach DIN EN ISO 12100

Ihr Personal, das mit der Bedienung oder Instandhaltung von Produktionsmaschinen beauftragt wird, benötigt eine sichere Maschinenumgebung. Diese Maschinensicherheit kann im gesamten Lebenszyklus der Maschine durch richtig ausgewählte Schutzmaßnahmen sichergestellt werden. Das Bauen, Modernisieren, Verketten etc. von Maschinen erfordert laut EG-Maschinenrichtlinie immer eine systematische Risikobeurteilung, auch auf Basis der DIN EN ISO 12100.
Die Risikobeurteilung ist der erste Schritt zur sicheren Produktionsmaschine. Dabei ist von den geltenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen auszugehen. Bei der Risikobeurteilung prüft ein interdisziplinäres Team, ob die Maschine im Sinne der Maschinenrichtlinie hinreichend sicher ausgeführt wurde, damit von der Produktionsmaschine möglichst keine Gefährdungen ausgehen. Die erkannten Risiken und die Möglichkeiten zur Minderung der Risiken werden in einem Maßnahmenkatalog festgehalten. Alle Schritte werden rechtssicher dokumentiert.
  • Besprechung folgender Punkte mit dem Kunden:
    • Erläuterung der gesetzlichen Grundlagen (Maschinenrichtlinie, Produktsicherheitsgesetz)
    • Festlegen der Betrachtungsgrenzen (Schnittstellen)
    • Festlegen des Lieferumfangs
  • Erstellen eines Angebotes
  • Bestellung des Kunden / Auftragsbestätigung durch MES
  • Sichtung der Dokumentation
  • Mechanische Aufnahme an der Anlage
  • Elektrotechnische Aufnahme an der Anlage
  • Normenrecherche
  • Ermitteln der Grundlagen zur Risikobeurteilung mit folgenden Punkten:
    • Grundlagen
    • Beschreibung der Grenzen der Maschine
    • Angewandte Normen und Vorschriften
  • Erstellen der mechanischen Risikobeurteilung
  • Erstellen der elektrotechnischen Risikobeurteilung
  • Ermitteln des Performance-Levels
  • Verifizierung der mechanischen und elektrotechnischen Risikobeurteilung
  • Erstellen des Maßnahmenkatalogs
  • Präsentation der Risikobeurteilung beim Kunden

Schritt 2: Engineering der Maschinensicherheitstechnik

Die besten Sicherheitskonzepte sind nutzlos, wenn sie sich nicht umsetzen lassen! Daher ist während der Planung und Erstellung eines Konzeptes langjähriges Know-how in der Branche und Erfahrung in der späteren Umsetzung erforderlich. Mit der richtigen Planung zur Integration der Sicherheitsfunktionen lässt sich wertvolle Produktionszeit gewinnen und die Sicherheit der Mitarbeiter gewährleisten.
Der zweite Schritt zur sicheren Maschine ist das sicherheitstechnische Engineering. Basierend auf dem Maßnahmenkatalog der Risikobeurteilung erarbeiten unsere zertifizierten Sicherheitsexperten detaillierte Konzepte und Lösungen, die auf dem aktuellen Stand der Technik sind. Sie definieren konstruktive und technische Sicherheitsmaßnahmen gemäß der Europäischen Maschinenrichtlinie, unter Berücksichtigung von Lebensdauer und Kosten.
  • Berücksichtigung der relevanten Richtlinien und Normen sowie der kundeninternen Standards
  • Sichtung und Bewertung der vorhandenen Dokumentation
  • Zustandsanalyse der Produktionsmaschine und Abgleich mit der Dokumentation
  • Berücksichtigung der verschiedenen Energieformen wie elektrische, hydraulische, pneumatische, kinetische, chemische und sonstige Energieformen wie z. B. Hitze
  • Erarbeitung eines Umbaukonzeptes unter Berücksichtigung von Kosten und Produktionszielen
  • Rechtssicherer Nachweis, ob es sich bei dem Umbau um eine wesentliche Änderung handelt
  • Auswahl der passenden sicherheitstechnischen Komponenten
    • Feste und bewegliche Schutzeinrichtungen
    • Sicherheitstechnische Maschinen- und Anlagensteuerungen
    • Sicheres Stillsetzen und Abschalten vorhandener Energieformen
  • Basic- und Detail-Engineering von LOTO (Lock Out Tag Out) zur Abschaltung gefährlicher Energieformen
  • Erstellung einer Abschaltmatrix nach Kundenvorgabe, die vorgibt, welche Energieformen wann und wie abgeschaltet werden
  • Erstellung einer Kundendokumentation für einen CE-konformen Nachweis
  • Vorstellung und Besprechung der Ergebnisse

Schritt 3: Integration der Sicherheitsbauteile - Umbau

Für die Integration von Sicherheitsmaßnahmen an bestehenden Produktionsanlagen steht meist äußerst begrenzte Zeit zur Verfügung. Jeder Stillstand der Produktion ist so kurz wie möglich zu halten. Um einen reibungslosen Umbau zu gewährleisten, brauchen Sie einen starken Partner, der nicht nur kundenspezifische Beratungsleistungen, sondern eine vollständige Projektrealisierung mit eigenen Kapazitäten anbieten kann.
Der dritte Schritt, die Integration der Sicherheitstechnik, ist eine Kernkompetenz der Mehler Engineering + Service GmbH. Die Integration der Maschinensicherheit erfolgt vollständig durch eigenes Personal. Der Umbau wird von zertifizierten Sicherheitsexperten geplant und gesteuert. Die Vorbereitungen wie z. B. das Herstellen neuer Schaltschränke oder das Herstellen von Schutzabdeckungen führen eigene Industrieelektroniker und -mechaniker in der hauseigenen Fertigung aus. Auch die Umbauten vor Ort an den Produktionsanlagen leistet die Mehler Engineering + Service GmbH mit seinem erfahrenen Fachpersonal. Hierdurch wird ein hohes Maß an Flexibilität, Qualität und Termintreue gewährleistet.
  • Projektplanung und -steuerung
  • Detailplanung und Elektrokonstruktion mit EPLAN P8
  • Konstruktion der mechanischen Bauteile
  • Beschaffung der erforderlichen Komponenten und Bauteile
  • Auslegen und Programmieren der Steuerungstechnik
  • Fertigung der Schaltschränke im eigenen Schaltschrankbau
  • Fertigung der Schutzabdeckungen in der eigenen mechanischen Fertigung
  • Montage der festen und beweglichen Schutzeinrichtungen vor Ort
  • Montage, Verkabelung und Anschluss der sicherheitstechnischen Komponenten vor Ort
  • Prüfung der elektrotechnischen und mechanischen Schutzeinrichtungen
  • Funktions-Inbetriebnahme, Inbetriebnahme und Produktionsbegleitung

Schritt 4: Rechtssichere Validierung und Dokumentation nach Europäischer Maschinenrichtlinie

Eine vollständige und validierte Dokumentation gibt dem Betreiber die notwendige Rechtssicherheit. Weiterhin ist die Maschinendokumentation gemäß der Europäischen Maschinenrichtlinie ein wesentlicher Baustein für das sichere Betreiben einer Produktionsmaschine. Die Dokumentation liefert dem Betreiber, dem Bediener und dem Instandhaltungspersonal wichtige Informationen für die tägliche Arbeit. Mit einer Validierung hat auch der Auftraggeber einen Nachweis, dass die Produktionsmaschine nach den Regeln der Technik und den Sicherheitsnormen umgebaut oder hergestellt wurde.

Der vierte Schritt zur sicheren Produktionsmaschine ist die Validierung der integrierten Sicherheitsfunktionen und eine vollständige Maschinendokumentation. Da die Mehler Engineering + Service auch als Maschinenbauer tätig ist, beherrschen die Maschinensicherheitsexperten den vollständigen Validierungs- und Dokumentationszyklus.

  • Spezifikation der Sicherheitsanforderungen
  • Nachweis des erreichten Performance-Level (PL) oder des Sicherheits-Integritätslevel (SIL) durch Berechnung mit Hilfe der Softwaretools „Pascal“ oder „SISTEMA“
  • Softwarevalidierung
  • Test der sicherheitsrelevanten Funktion der Software und der Hardware und Erstellung eines Prüfberichtes
  • Erstellen, Überprüfen und Überarbeiten von Stromlaufplänen mit EPLAN P8
  • Erstellen, Überprüfen und Überarbeiten der vorhandenen Dokumentation wie Konstruktionszeichnungen, Aufstellungsplänen und Übersichtszeichnungen
  • Erstellen, Überprüfen und Überarbeiten von Bedienungsanleitungen
  • Rechtssicherer Nachweis, ob es sich bei dem Umbau um eine wesentliche Veränderung von Maschinen und Anlagen handelt
  • CE-Beratung und CE-Kennzeichnungs-Vorbereitung von Maschinen
  • Bewertung der Konformität zur Maschinenrichtlinie
  • Zusammenstellung der gesetzlich geforderten Dokumente für eine technische Dokumentation
Jürgen Kalb,
Teamleiter Maschinensicherheit/Elektrotechnik
Jürgen Kalb
Teamleiter Maschinensicherheit/Elektrotechnik

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